Dienstag, 13 November 2018 13:18

Single-Café

Am Samstag, den 10. November fand die Veranstaltung „Single-Café“ in Hamburg statt. Bei einer Begrüßungsrunde kam die Gruppe durch Gesprächskarten mit Fragen und Aussagen rund um das eigene Leben und den Glauben sehr gut ins Gespräch. Die angeregten Gespräche wurden bei der Zubereitung des Mittagessens und während der Tischgemeinschaft fortgeführt. Die Singles entschieden sich, den weiteren Verlauf der Veranstaltung in einem Café zu verbringen. Bei Kaffee oder heißer Schokolade wurde sich neben Alltagsfragen, wie typischen Merkmalen im eigenen Tagesablauf oder der Frage, was macht mich aus auch über Fragen, was Halt im eigenen Leben gibt, ausgetauscht. Die Veranstaltung klang mit einem spirituellen Impuls im Dom aus.

In der Veranstaltungsreihe „Hier bin ich, Herr – auf einen Kaffee“ findet im Februar das „Paar-Café“ und im Mai/ Juni das „Land-Café“ statt. Beide Veranstaltungen gibt es sowohl in Hamburg als auch in Kiel. Herzliche Einladung, dabei zu sein!

Bei Fragen meldet euch gern bei uns…

Alexander Görke, Evelin Sidlo und Ann-Kathrin Berndmeyer

Donnerstag, 08 November 2018 10:26

Das war der erste Hamburger Preacherslam

Das war er in Zahlen, der erste Hamburger Preacherslam:

8 Slammer*innen,

1 Musiker,

1 Moderator,

1 Comedien,

12 Menschen im Vorbereitungsteam aus

8 christlichen Kirchen/Organisationen,

180 Zuschauer*innen im vollbesetzten Saal des Haus 73,

140 Minuten Programm.

Es war ein intensiver Abend mit vielen Emotionen, viel Beifall und einer guten Stimmung. Wer gewonnen hat (Jonas Goebel), war dann irgendwie doch zweitrangig. Die Slammer*innen brachten sehr unterschiedliche Texte und damit auch sich selbst auf die Bühne. Unter dem Titel "Yes, I believe" fielen Ihnen viele unterschiedliche Dinge ein, teils witzig, teils bewegend, immer sehr persönlich. Und so war es für alle Anwesenden ein gelungener Abend. Die anwesenden Medien (Hamburger Abendblatt, Neue Kirchenzeitung, Spiegel Online, Bibel TV, Deutschlandfunk) zeigten sich interessiert und fragten, inwieweit dies eine neue Art von Kirche sei oder werden könne.

 

Fest steht: auch am Tag der Reformation 2019 wird es einen Preacherslam in Hamburg geben. Videoaufzeichnungen des Slams werden in Kürze auf www.preacherslam-hamburg.de veröffentlicht. 

Der erste Hamburger „Preacherslam“ bringt am 31. Oktober 2018 im Haus 73 im Schanzenviertel wortstarke Bekenntnisse auf die Bühne. Acht junge Künstler*innen slammen zum Thema „Yes, I Believe!“.
Der Preacherslam ist die erste Aktion einer Arbeitsgruppe evangelischer und katholischer Jugendarbeit in Hamburg.

Hamburg. Wenn Jelena nach Worten sucht, dann tastet sie sich über die Grenzen des Sagbaren hinaus. Sie will Ahnungen von Höherem wecken. Am 31. Oktober slammt sie über ihren Glauben – beim ersten Hamburger Preacherslam. Jelena Döbel, 27 Jahre, ist Künstlerin und Theologiestudentin und eine von acht jungen Slammerinnen und Slammern, die um 17 Uhr im Haus 73 im Schanzenviertel ihre Wortkunst auf die Bühne bringen.

„Yes, I Believe!“ ist das Thema der Premiere – es geht also um das, was man glaubt oder nicht glaubt. Maximal sieben Minuten Zeit haben die Slammer*innen für ihre Beiträge. Nach der Hälfte der Vorträge gibt es eine Pause mit R’n’B- und Pop-Musik von Solokünstler Julian Winter. Am Ende wählt das Publikum den Sieger oder die Siegerin. Das Besondere dabei ist: Die Zuhörer*innen sammeln sich an mehreren ‚Spots’, tauschen sich über die Beiträge aus und bewerten sie gemeinsam nach einem vorgegebenen Punktesystem. Denn darum geht es bei der Jugendveranstaltung neben der Wortkunst auch: um Austausch.

Das Haus 73 öffnet ab 16 Uhr für die Zuschauer. Der Eintritt kostet 3 Euro. Tickets gibt es über die Website preacherslam-hamburg.de und möglicherweise noch an der Abendkasse.

Der Hamburger Preacherslam gibt jungen Wortkünstlern eine Bühne und macht erstmals bei einem Slam in der Hansestadt den Glauben zum Thema. „Ich erlebe, dass wir an unsere Grenzen stoßen, wenn wir Glauben begreifen und erklären wollen. Deshalb glaube ich, dass Kunst – Worte, Bilder, Musik, Geschichten – eine Möglichkeit ist, sich über diese Grenzen hinaus zu tasten und Ahnungen zu wecken und Glauben zum Ausdruck zu bringen“, sagt Jelena Döbel, die ansonsten mit ihrem Duo „Jelena Herder“ Musikpoesie schreibt und singt.

Der Preacherslam ist eine Gemeinschaftsaktion  evangelischer und katholischer Jugendarbeit in Hamburg: „Vor etwa einem Jahr haben wir ein Treffen initiiert, um Leute aus verschiedenen Konfessionen kennenzulernen, die Lust haben, gemeinsam Jugendarbeit zu machen. In dieser frisch gebackenen Arbeitsgruppe ist dann die Idee einer Poetry-Veranstaltung entstanden. Ich bin begeistert, wie vertrauensvoll wir als Ehren- und Hauptamtliche und Angehörige verschiedener Kirchen, Werke und Gemeinden zusammenarbeiten und diese Veranstaltung vorbereiten“, sagt Initiator Steffen Debus vom Erzbistum Hamburg.  

Erster Hamburger Preacherslam

Am 31. Oktober 2018 im Haus 73 (Schulterblatt 73, 20357 Hamburg)

Beginn: 17 Uhr, Einlass: 16 Uhr

Eintritt: 3 €

Mehr Infos: www.preacherslam-hamburg.de

Seit einigen Wochen und Monaten denke ich immer häufiger, dass politisch und gesellschaftlich etwas schief läuft. Aber hat diese Wahrnehmung auch etwas mit meinem Christ-Sein zu tun?

Unbedingt!, würde Burkhard Hose, Studierendenpfarrer in Würzburg sagen, und hat dazu ein Buch geschrieben: „Seid laut! Für ein politisch engagiertes Christentum“ ist ein kleines und sehr persönliches Buch geworden, in dem der Autor aus seiner Biografie und aus seiner Arbeit in der Würzburger Studierendengemeinde berichtet. Es ist ein lohnenswertes Buch, das den politischen Gehalt der Botschaft Jesu wieder in den Blick nimmt.

Für mich persönlich war dieses Buch ein Auslöser, am letzten Sonntag auf die Seebrücke-Demo in Hamburg gegangen sein. Und was löst es bei dir aus? Das lesenswerte Buch gibt es bei uns in der Bibliothek zur Ausleihe (Landesstelle, Lange Reihe 2 in HH) oder im Buchladen deines Vertrauens (und kostet dort 18 Euro). Ein hörenswertes Interview mit Burkhard Hose hat das Domradio geführt. Den Podcast zum Nachhören gibt es hier.

(Steffen Debus)

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