Mittwoch, 22 April 2020 12:47

Materialien für Gruppenleiter_innen

geschrieben von

 

 

 

Ihr seid auf der Suche nach neuen Spielen oder erlebnispädagogischen Übungen für eure Gruppenstunden oder euer Zeltlager? Oder wollt nochmal nachlesen, wie das mit den Rechten und Pflichten als Gruppenleitung genau war? Auch wenn ihr z. B. einen Leitfaden zum Umgang mit herausfordernden Situationen in eurer Gruppe braucht, seid ihr hier genau richtig – anbei findet ihr eine Kurzbeschreibung der Reader, weiter unten könnt ihr sie euch einfach herunterladen. Viel Freude damit!

Kooperation und Erlebnispädagogik

Hier findet ihr Kriterien zur Auswahl von Übungen, Hinweise zu euren besonderen Aufgaben als Gruppenleitung bei diesen Übungen und vor allem Übungen, Übungen und noch mehr Übungen! Konkret werden euch Kooperations- und Vertrauensübungen, Methoden bei Nacht, Kommunikationsübungen und Reflexionsmethoden vorgestellt.
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Spieledatei

Es ist wichtig, gemeinsam Spaß zu haben! In diesem Reader könnt ihr die Regeln für die Spielleitung nachlesen und findet viele unterschiedliche Spielevorschläge: Kennenlernspiele, Spiele im Kreis, Bewegungs- und Gruppeneinteilungsspiele und vieles mehr...
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Tatort Gruppe

Die Gruppe als spannendes Setting: Hier gibt es sämtliche Infos zu Kindern und Jugendlichen in Gruppen, zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen, auffälligen Teilnehmenden in Gruppenstunden und Freizeiten. Außerdem bekommt ihr einen Leitfaden zur Analyse von herausfordernden Situationen mit Gruppenkindern an die Hand und Methoden, wie ihr eure Teilnehmenden mitbestimmen lassen könnt.
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Rechtliches

Alle wichtigen Facts zur Aufsichtspflicht, Haftung und Versicherung, die entsprechenden Paragraphen aus den Gesetzbüchern und hilfreiche Praxistipps für euch als Gruppenleiter_innen.
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MethodenMittwoch

Sehr gerne stellen wir euch in Zukunft weitere neue Methoden für eure Arbeit als Gruppenleiter_in zur Verfügung - ab sofort findet ihr hier und in unserem Blog an jedem ersten Mittwoch eines Monats jeweils eine brandneue Methode. Schaut einfach regelmäßig vorbei!
Mai 2020: Gute Laune Hacks
Juni 2020: Digitale Tools
Juli 2020: Rote Fäden (über mehrere Gruppenstunden)
August 2020: Re-Start (eines Teams/ einer Gruppe nach Ferien oder Lockdown)

 

Bei Fragen und Methodenwünschen meldet euch gerne bei uns:

Clara Plochberger, Roland Lammers, Theresia Hein, Maximilian Uhl

Dienstag, 07 April 2020 14:06

Ostermontag

geschrieben von

 

 

 

Am heutigen Ostermontag möchten wir uns in der Live-Begegnung um 13 Uhr mit dir auf einen Weg begeben, wie auch die Emmaus-Jünger gemeinsam unterwegs waren. Dabei steht das Teilen unsere Glaubensfragen und unseres Zweifels im Mittelpunkt. Darüber möchten wir in einen Austausch kommen und den Impuls der Auferstehung kreativ verwirklichen.

Link zur Live-Begegnung
zoom.us

Meeting-ID: 955 413 779
Passwort: 02042013

 

Das Lied „Our God“ gesungen von Chris Tomlin oder das Lied "Ewig und drei Tage" von Miriam Buthmann können für heute ein Impulslied sein.

 

Auf kreative Weise möchten wir unserer Freude über die Auferstehung kreativ Ausdruck verleihen. Machst du mit? Mache ein Foto, auf dem sich für dich das Thema “Auferstehung“ widerspiegelt. Wenn du magst, stelle es bei Instagram ein und versieh es mit dem Hashtag #jugenderzbistumhamburg .

Wir greifen dein Bild für die Story des Instagram-Jugendaccounts @jugend_erzbistum_hamburg auf und teilen es in der Story und als Collage aller Auferstehungsbilder auch im Feed.
Lass und gemeinsam Auferstehung sichtbar werden lassen! Wir freuen uns über dein Bild!

Du möchtest einen Ostermontags-Gottesdienst feiern? Dann haben wir hier ein paar Angebote für dich zusammengestellt:

Papst Franziskus Regina Coeli um 11 Uhr 

Erzbischof Dr. Stefan Heße um 11 Uhr 

Weitere Angebote aus dem Erzbistum Hamburg

Taizé

Kloster Nütschau um 9 Uhr 

Dienstag, 07 April 2020 14:05

Ostersonntag

geschrieben von

 

 

 

Am heutigen Sonntag wollen wir die Auferstehung gemeinsam feiern. In der Live-Begegnung um 13 Uhr wollen wir unsere Freude über die Auferstehung teilen und den Ostersegen von Jugendpastor Alexander Görke empfangen.

Link zur Live-Begebnung
zoom.us

Meeting-ID: 542 193 994
Passwort: 02042012

 

Passend zur Osterfreude kannst du das „Halleluja“ auch bei dir zu Hause erklingen lassen:

Latino-Halleluja

Einen Auferstehungsimpuls kannst du auch im gesungenen Glaubensbekenntnis „Das glaube Ich“ von Hillsong hören.

Hier haben wir das Tagesevangelium vom heutigen Tag für dich zum Lesen bereitgestellt:

Die Frauen und Petrus am leeren Grab (Lk 24, 1-12)
Am ersten Tag der Woche gingen die Frauen mit den wohlriechenden Salben, die sie zubereitet hatten, in aller Frühe zum Grab. Da sahen sie, dass der Stein vom Grab weggewälzt war; sie gingen hinein, aber den Leichnam Jesu, des Herrn, fanden sie nicht. Und es geschah, während sie darüber ratlos waren, siehe, da traten zwei Männer in leuchtenden Gewändern zu ihnen. Die Frauen erschraken und blickten zu Boden. Die Männer aber sagten zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Erinnert euch an das, was er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war: Der Menschensohn muss in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen. Da erinnerten sie sich an seine Worte. Und sie kehrten vom Grab zurück und berichteten das alles den Elf und allen Übrigen. Es waren Maria von Magdala, Johanna und Maria, die Mutter des Jakobus, und die übrigen Frauen mit ihnen. Sie erzählten es den Aposteln. Doch die Apostel hielten diese Reden für Geschwätz und glaubten ihnen nicht. Petrus aber stand auf und lief zum Grab. Er beugte sich vor, sah aber nur die Leinenbinden. Dann ging er nach Hause, voll Verwunderung über das, was geschehen war.

 

Du möchtest einen Ostersonntags-Gottesdienst feiern? Dann haben wir hier ein paar Angebote für dich zusammengestellt:

Papst Franziskus um 11 Uhr 

Spendung des Segens Urbi et Orbi um 12 Uhr 

Erzbischof Dr. Stefan Heße um 11 Uhr 

Weitere Angebote im Erzbistum Hamburg

Taizé

 

Dienstag, 07 April 2020 14:03

Karsamstag

geschrieben von Ann-Kathrin Berndmeyer

 

 

 

Am heutigen Karsamstag laden wir dich ein, Grabesruhe zu halten. Diese Ruhe kann dazu dienen, sich Zeit zu nehmen, um über das eigene Leben nachzudenken. Einen Start-Impuls dafür bekommst du in der Live-Begegnung um 13 Uhr mit uns.

Link zur Live-Begegnung
zoom.us

Meeting-ID: 428 429 840
Passwort: 02042011

Wir laden dich auf einen meditativen Spaziergang ein. Vielleicht hast du Lust, nach draußen zu gehen und für dich einen schönen Weg zurückzulegen. Vielleicht ist es aber auch genau das Richtige für dich, drinnen zu bleiben und dich gedanklich auf einen Spaziergang zu begeben. Die maritim gehaltenen Impulsbilder bieten dir einige Anregungen für deinen Weg.
Hier findest du den Impulsspaziergang.

Wenn du dich mit uns über den meditativen Spaziergang und die Impulsfragen austauschen möchtest, freuen wir uns auf die Live-Begegnung um 18 Uhr mit dir. 

Link zur Live-Begegnung

zoom.us

Meeting-ID: 361 924 896
Passwort: 02041120

 

Du möchtest mit jemanden über das Sprechen, was dich bewegt? Dann zögere nicht, einen von uns anzurufen. Wir sind für dich erreichbar.

 

Du möchtest einen Gottesdienst oder die Osternacht feiern? Dann haben wir hier ein paar Angebote für dich zusammengestellt:

Papst Franziskus um 21 Uhr 

Erzbischof Dr. Stefan Heße um 11 Uhr 

Weitere Angebote im Erzbistum Hamburg

Abendgebet aus Taizé um 20:30 Uhr 

Kloster Nütschau  um 21:30 Uhr 

Dienstag, 07 April 2020 14:02

Karfreitag

geschrieben von Ann-Kathrin Berndmeyer

 

 

 

Am heutigen Tag gedenken wir dem Leiden und Sterben Jesu am Kreuz. In der Live-Begegnung um 13 Uhr laden wir dich ein, gemeinsam mit uns einen Kreuzweg zu beten.

Link für die Live-Begegnung
zoom.us

Meeting-ID: 796 634 739
Passwort: 02042001

Als Hörimpuls gibt es heute das Lied "Dort am Kreuz" von Glaubenszentrum Live. 

Du möchtest eine Karfreitags-Liturgie miterleben? Dann haben wir hier ein paar Angebote für dich zusammengestellt:

Papst Franziskus  um 18 Uhr 

Kreuzweg mit Papst Franziskus um 21 Uhr 

Erzbischof Dr. Stefan Heße um 11 Uhr 

weitere Angebote im Erzbistum Hamburg

Abendgebet aus Taizé  um 20:30 Uhr

Kloster Nütschau  um 15 Uhr 

 

Wenn du die Passionsgeschichte lesen möchtest, findest du sie hier.

Die Verhaftung Jesu (Joh 18,1 -19-42)
Nach diesen Worten ging Jesus mit seinen Jüngern hinaus, auf die andere Seite des Baches Kidron. Dort war ein Garten; in den ging er mit seinen Jüngern hinein. Auch Judas, der ihn auslieferte, kannte den Ort, weil Jesus dort oft mit seinen Jüngern zusammengekommen war. Judas holte die Soldaten und die Gerichtsdiener der Hohepriester und der Pharisäer und kam dorthin mit Fackeln, Laternen und Waffen. Jesus, der alles wusste, was mit ihm geschehen sollte, ging hinaus und fragte sie: Wen sucht ihr? Sie antworteten ihm: Jesus von Nazaret. Er sagte zu ihnen: Ich bin es. Auch Judas, der ihn auslieferte, stand bei ihnen. Als er zu ihnen sagte: Ich bin es!, wichen sie zurück und stürzten zu Boden. Er fragte sie noch einmal: Wen sucht ihr? Sie sagten: Jesus von Nazaret. Jesus antwortete: Ich habe euch gesagt, dass ich es bin. Wenn ihr also mich sucht, dann lasst diese gehen! So sollte sich das Wort erfüllen, das er gesagt hatte: Ich habe keinen von denen verloren, die du mir gegeben hast. Simon Petrus, der ein Schwert bei sich hatte, zog es, traf damit den Diener des Hohepriesters und hieb ihm das rechte Ohr ab; der Diener aber hieß Malchus. Da sagte Jesus zu Petrus: Steck das Schwert in die Scheide! Der Kelch, den mir der Vater gegeben hat - soll ich ihn nicht trinken?

Jesus vor Hannas Die Soldaten, der Hauptmann und die Gerichtsdiener der Juden nahmen Jesus fest, fesselten ihn und führten ihn zuerst zu Hannas; er war nämlich der Schwiegervater des Kajaphas, der in jenem Jahr Hohepriester war. Kajaphas aber war es, der den Juden den Rat gegeben hatte: Es ist besser, dass ein einziger Mensch für das Volk stirbt. Simon Petrus und ein anderer Jünger folgten Jesus. Dieser Jünger war mit dem Hohepriester bekannt und ging mit Jesus in den Hof des Hohepriesters. Petrus aber blieb draußen am Tor stehen. Da kam der andere Jünger, der Bekannte des Hohepriesters, heraus; er sprach mit der Pförtnerin und führte Petrus hinein. Da sagte die Pförtnerin zu Petrus: Bist nicht auch du einer von den Jüngern dieses Menschen? Er sagte: Ich bin es nicht. Die Knechte und die Diener hatten sich ein Kohlenfeuer angezündet und standen dabei, um sich zu wärmen; denn es war kalt. Auch Petrus stand bei ihnen und wärmte sich. Der Hohepriester befragte Jesus über seine Jünger und über seine Lehre. Jesus antwortete ihm: Ich habe offen vor aller Welt gesprochen. Ich habe immer in der Synagoge und im Tempel gelehrt, wo alle Juden zusammenkommen. Nichts habe ich im Geheimen gesprochen. Warum fragst du mich? Frag doch die, die gehört haben, was ich zu ihnen gesagt habe; siehe, sie wissen, was ich geredet habe. Als er dies sagte, schlug einer von den Dienern, der dabeistand, Jesus ins Gesicht und sagte: Antwortest du so dem Hohepriester? Jesus entgegnete ihm: Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weise es nach; wenn es aber recht war, warum schlägst du mich? Da schickte ihn Hannas gefesselt zum Hohepriester Kajaphas. Simon Petrus aber stand da und wärmte sich. Da sagten sie zu ihm: Bist nicht auch du einer von seinen Jüngern? Er leugnete und sagte: Ich bin es nicht. Einer von den Knechten des Hohepriesters, ein Verwandter dessen, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte, sagte: Habe ich dich nicht im Garten bei ihm gesehen? Wieder leugnete Petrus und gleich darauf krähte ein Hahn.

Jesus vor Pilatus Von Kajaphas brachten sie Jesus zum Prätorium; es war früh am Morgen. Sie selbst gingen nicht in das Gebäude hinein, um nicht unrein zu werden, sondern das Paschalamm essen zu können. Deshalb kam Pilatus zu ihnen heraus und fragte: Welche Anklage erhebt ihr gegen diesen Menschen? Sie antworteten ihm: Wenn er kein Übeltäter wäre, hätten wir ihn dir nicht ausgeliefert. Pilatus sagte zu ihnen: Nehmt ihr ihn doch und richtet ihn nach eurem Gesetz! Die Juden antworteten ihm: Uns ist es nicht gestattet, jemanden hinzurichten. So sollte sich das Wort Jesu erfüllen, mit dem er angedeutet hatte, welchen Tod er sterben werde. Da ging Pilatus wieder in das Prätorium hinein, ließ Jesus rufen und fragte ihn: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus oder haben es dir andere über mich gesagt? Pilatus entgegnete: Bin ich denn ein Jude? Dein Volk und die Hohepriester haben dich an mich ausgeliefert. Was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn mein Königtum von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königtum nicht von hier. Da sagte Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme. Pilatus sagte zu ihm: Was ist Wahrheit? Nachdem er das gesagt hatte, ging er wieder zu den Juden hinaus und sagte zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. Ihr seid aber gewohnt, dass ich euch zum Paschafest einen freilasse. Wollt ihr also, dass ich euch den König der Juden freilasse? Da schrien sie wieder: Nicht diesen, sondern Barabbas! Barabbas aber war ein Räuber.
Darauf nahm Pilatus Jesus und ließ ihn geißeln. Die Soldaten flochten einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf das Haupt und legten ihm einen purpurroten Mantel um. Sie traten an ihn heran und sagten: Sei gegrüßt, König der Juden! Und sie schlugen ihm ins Gesicht. Pilatus ging wieder hinaus und sagte zu ihnen: Seht, ich bringe ihn zu euch heraus; ihr sollt wissen, dass ich keine Schuld an ihm finde. Jesus kam heraus; er trug die Dornenkrone und den purpurroten Mantel. Pilatus sagte zu ihnen: Seht, der Mensch! Als die Hohepriester und die Diener ihn sahen, schrien sie: Kreuzige ihn, kreuzige ihn! Pilatus sagte zu ihnen: Nehmt ihr ihn und kreuzigt ihn! Denn ich finde keine Schuld an ihm. Die Juden entgegneten ihm: Wir haben ein Gesetz und nach dem Gesetz muss er sterben, weil er sich zum Sohn Gottes gemacht hat. Als Pilatus das hörte, fürchtete er sich noch mehr. Er ging wieder in das Prätorium hinein und fragte Jesus: Woher bist du? Jesus aber gab ihm keine Antwort. Da sagte Pilatus zu ihm: Du sprichst nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich freizulassen, und Macht, dich zu kreuzigen? Jesus antwortete ihm: Du hättest keine Macht über mich, wenn es dir nicht von oben gegeben wäre; darum hat auch der eine größere Sünde, der mich dir ausgeliefert hat. Daraufhin wollte Pilatus ihn freilassen, aber die Juden schrien: Wenn du diesen freilässt, bist du kein Freund des Kaisers; jeder, der sich zum König macht, lehnt sich gegen den Kaiser auf. Auf diese Worte hin ließ Pilatus Jesus herausführen und er setzte sich auf den Richterstuhl an dem Platz, der Lithostrotos, auf Hebräisch Gabbata, heißt. Es war Rüsttag des Paschafestes, ungefähr die sechste Stunde. Pilatus sagte zu den Juden: Seht, euer König! Sie aber schrien: Hinweg, hinweg, kreuzige ihn! Pilatus sagte zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohepriester antworteten: Wir haben keinen König außer dem Kaiser.

Kreuzigung, Tod und Begräbnis Jesu Da lieferte er ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde. Sie übernahmen Jesus. Und er selbst trug das Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelstätte, die auf Hebräisch Golgota heißt. Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte aber Jesus. Pilatus ließ auch eine Tafel anfertigen und oben am Kreuz befestigen; die Inschrift lautete: Jesus von Nazaret, der König der Juden. Diese Tafel lasen viele Juden, weil der Platz, wo Jesus gekreuzigt wurde, nahe bei der Stadt lag. Die Inschrift war hebräisch, lateinisch und griechisch abgefasst. Da sagten die Hohepriester der Juden zu Pilatus: Schreib nicht: Der König der Juden, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der König der Juden. Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben. Nachdem die Soldaten Jesus gekreuzigt hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen Teil, und dazu das Untergewand. Das Untergewand war aber ohne Naht von oben ganz durchgewoben. Da sagten sie zueinander: Wir wollen es nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll. So sollte sich das Schriftwort erfüllen: Sie verteilten meine Kleider unter sich und warfen das Los um mein Gewand. Dies taten die Soldaten. Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Als Jesus die Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zur Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. Danach, da Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet. Ein Gefäß voll Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm voll Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund. Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist. Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten - dieser Sabbat war nämlich ein großer Feiertag - , baten die Juden Pilatus, man möge ihnen die Beine zerschlagen und sie dann abnehmen. Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite und sogleich floss Blut und Wasser heraus. Und der es gesehen hat, hat es bezeugt und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres sagt, damit auch ihr glaubt. Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein Gebein zerbrechen. Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben. Josef aus Arimathäa war ein Jünger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur im Verborgenen. Er bat Pilatus, den Leichnam Jesu abnehmen zu dürfen, und Pilatus erlaubte es. Also kam er und nahm den Leichnam ab. Es kam auch Nikodemus, der früher einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte. Er brachte eine Mischung aus Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund. Sie nahmen den Leichnam Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden, zusammen mit den wohlriechenden Salben, wie es beim jüdischen Begräbnis Sitte ist. An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war. Wegen des Rüsttages der Juden und weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei.

Dienstag, 07 April 2020 13:32

Gründonnerstag

geschrieben von Ann-Kathrin Berndmeyer

 

 

 

Im Gedenken an das letzte Abendmahl, bei dem Jesus mit seinen 12 Aposteln das Brot brach und den Wein austeilte, laden wir dich ein, in der Live-Begegnung um 13 Uhr mit uns gemeinsam zu essen. Wie Jesus als Zeichen seiner Nächstenliebe den Jüngern die Füße wusch, so wollen auch wir die Fußwaschung als Zeichen für die Nächstenliebe erleben.

Link für die Live-Begegnung um 13 Uhr:
zoom.us

Meeting-ID: 977 485 804
Passwort: 02042009

 

Nach der Feier des Abendmahles ging Jesus mit drei Jüngern in den Garten Gethsemane und betete. Die Jünger schliefen nach und nach ein. Wir wollen uns Jesus anschließen und mit ihm wachen und beten. Dafür laden wir dich um 1 Uhr nachts zu einer Ölbergstunde ein.

Link für die Live-Begegnung um 1 Uhr nachts

zoom.us

Meeting-ID: 711 099 108
Passwort: 02042010

 

Wenn du einen Impuls für Gründonnerstag lesen möchtest, dann gibt es hier das Evangelium des heutigen Tages.

Die Fußwaschung (Joh 13, 1-15)
Es war vor dem Paschafest. Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen. Da er die Seinen liebte, die in der Welt waren, liebte er sie bis zur Vollendung. Es fand ein Mahl statt und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn auszuliefern. Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte, stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war. Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die Füße waschen? Jesus sagte zu ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch später wirst du es begreifen. Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus erwiderte ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir. Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt. Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die Füße zu waschen. Auch ihr seid rein, aber nicht alle. Er wusste nämlich, wer ihn ausliefern würde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein. Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe? Ihr sagt zu mir Meister und Herr und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.


Du möchtest eine Gründonnerstags-Liturgie miterleben? Dann haben wir hier ein paar Angebote für dich zusammengestellt:

Papst Franziskus um 18 Uhr 

Erzbischof Dr. Stefan Heße  um 11 Uhr 

weitere Angebote im Erzbistum Hamburg

Abendgebet aus Taizé um 20:30 Uhr 

Kloster Nütschau um 17 Uhr 

Freitag, 03 April 2020 16:09

Palmsonntag

geschrieben von

Am Palmsonntag begehen wir den Einzug Jesu Christi in Jerusalem. Das Volk jubelt ihrem König zu und streut Palmzweige auf den Weg. Auch heute kennen wir den Brauch der Palmzweige an diesem Sonntag.
Diesen Jubel und das Zeichen der Palmzweige möchten wir in der Live-Begegnung aufgreifen. Wenn du möchtest, dann halte für die Begegnung um 13 Uhr gerne bereits gepflückte Palmzweige bereit. Sie werden dann gesegnet.

zoom.us
Meeting-ID: 401 426 425
Passwort: 02042005

Als Impuls für diesen Tag gibt es für dich das Tagesevangelium sowie ein Lied, welches die Stimmung des Palmsonntags gut zum Ausdruck bringt.
Du möchtest die Palmsonntags-Liturgie komplett miterleben? Dann haben wir hier ein paar Angebote für dich zusammengestellt:

 "Der König kommt" von DMMK feat. Timo Langner

Tagesevangelium

Der Einzug in Jerusalem (Mt 21, 1-11)
Als sie sich Jerusalem näherten und nach Betfage am Ölberg kamen, schickte Jesus zwei Jünger aus und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los und bringt sie zu mir! Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen. Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist sanftmütig und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers. Die Jünger gingen und taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte. Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie und er setzte sich darauf. Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf dem Weg aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe! Als er in Jerusalem einzog, erbebte die ganze Stadt und man fragte: Wer ist dieser? Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.

 

Hinweise auf Palmsonntagsliturgien:

Papst Franziskus
Erzbistum Hamburg
Abendgebet aus Taizé

Montag, 16 März 2020 11:10

Kurse für Gruppenleiter_innen

geschrieben von

 

 

 

Du möchtest in deinem Verband oder deiner Gemeinde mehr Verantwortung übernehmen und eine eigene Jugendgruppe leiten?

oder

Du möchtest beim nächsten Zeltlager in die Aufgaben der Gruppenleitung reinschnuppern und dich dazu auf deine ersten eigenen Leitungsaufgaben vorbereiten?

oder

Du bist bereits Jugendgruppenleiter_in und möchtest dich zu einem bestimmten Thema fortbilden?

Dann haben wir etwas für dich!

Bei uns gibt es drei Kursformate für Jugendgruppenleitungen, die wir dir gerne kurz vorstellen:

Gruppenleitungskurs

Der Gruppenleitungskurs bildet die Grundlage für deine Tätigkeit als Jugendgruppenleiter_in ab einem Mindestalter von 16 Jahren. Diesen Kurs benötigst du auch, um deine Juleica zu beantragen.

Unsere Gruppenleitungskurse finden entweder am Wochenende oder in einer eigenen Seminarwoche in einem unserer drei Bildungshäuser in Hamburg, Schleswig-Holstein oder Mecklenburg statt. Hier lernst du wirklich alles, was du für deine Arbeit als Jugendgruppenleiter_in benötigst. Dabei geht es unter anderem um Spiele- und Erlebnispädagogik, Projektmanagement, Spiritualität, Gruppenprozesse, Konfliktmoderation, Kommunikation und Auftreten sowie um deine Rechte & Pflichten als Gruppenleitung.

Noch Fragen? Dann schau dir einfach unser Video mit allen wichtigen Infos zum Gruppenleitungskurs an – viel Spaß!

Gruppenleitungskurs für Einsteiger_innen

Noch nicht 16 aber schon in den Startlöchern, um erste Aufgaben in der Gruppenleitung zu übernehmen?

Dann ist dieser Kurs genau das Richtige für dich!

Hier bereitest du dich darauf vor, als Copilot deine Gruppenleitung im Verband oder der Gemeinde tatkräftig zu unterstützen und erste eigene Leitungserfahrungen zu sammeln. Hierfür setzen wir uns an einem Wochenende mit den Grundlagen in den Bereichen Spielepädagogik, deiner Rolle als Einsteiger_in in die Gruppenleitung sowie deinen Rechten und Pflichten auseinander. All das natürlich in verständlicher, praktischer und interaktiver Form.

Fortbildungen für Jugendgruppenleiter_innen

Egal, ob du bereits Jugendgruppenleiter_in bist oder dich einfach für ein bestimmtes Thema interessierst…

Mit unseren regelmäßigen, passgenauen Fortbildungen zu jugendspezifischen Inhalten und Methoden ermöglichen wir dir, wieder frische Ideen für deine Aufgabe als Gruppenleitung kennenzulernen und auszuprobieren. Unsere Fortbildungen können wir auch bei euch in der Gemeinde oder im Jugendverband durchführen – frag uns einfach! Und das Beste: Mit deiner Teilnahme an unseren Fortbildungen kannst du deine Juleica verlängern!

 

Mehr Infos zu unseren Angeboten für Jugendgruppenleiter_innen gefällig?

Dann schau dir unsere aktuell ausgeschriebenen Kurse und Fortbildungen an oder melde dich einfach bei uns!

 

Sonntag, 15 September 2019 20:57 geschrieben von

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Samstag, 08 Februar 2020 17:38

Next Level - Finde Deinen Berufsweg!

geschrieben von

 

 

 

2021 hast Du Deinen Schulabschluss in der Tasche und noch keinen Plan wie es danach für Dich weitergehen soll?

Wir möchten Dich gerne in dieser stressigen Phase unterstützen und laden Dich dazu ein, ein Wochenende als Startmöglichkeit Richtung Beruf zu nützen!

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